Wenn nur Absagen kommen

Absagen sind anstrengend. Absagen nerven. Absagen sind ganz schlecht für das Selbstbewusstsein. Sie frustrieren und desillusionieren.

Halt!

Absagen sind sinnvoll. Ein Personalentscheider beäugt natürlich kritisch die fachlichen Kriterien eines Bewerbers. Er lässt sich ansprechen von individuell gefertigten und authentischen Unterlagen. Aber er prüft auch immer, ob ein Bewerber in das Unternehmen und das entsprechende Team passt.

Und deshalb ist es in der Regel gut, wenn man eine Absage bekommt. Denn entweder konnte man sich nicht richtig präsentieren – dann sollte man schleunigst Selbstpräsentationen üben, die braucht man immer und in jedem Job und auch im Privatleben – oder die Bewerbungsunterlagen waren einfach nicht gut oder man passt nicht zum Unternehmen. Es ist auf jeden Fall besser, eine Absage zu erhalten, als einen neuen Job anzutreten, um ganz schnell festzustellen, dass es vorne und hinten mit den Kollegen, mit den Anforderungen, mit dem Arbeitsweg nicht passt. Dann ist es viel schwieriger, sich auf eine neue Jobsuche einzulassen.

Deshalb: Werten Sie jede Absage als einen Hinweis: dass Sie noch mehr über sich lernen müssen und wie Sie Ihre Stärken herausstellen können, dass Sie mehr in Ihre Zukunft investieren, indem Sie sich so richtig Mühe geben mit Ihren Bewerbungsunterlagen, dass ein besserer Job auf Sie wartet …